Das Schnarchen hat verschiedene Ursachen, die sowohl von den Lebensgewohnheiten, wie auch anatomischen Auffälligkeiten abhängen.

  1. Übergewicht
  2. Bestimmte Medikamente
  3. Alkoholkonsum
  4. Schichtarbeit
  5. Exzessive Länge des Gaumenzäpfchens und vergrössertes Volumen des Weichaumens
  6. Vergrössertes Zungengrundgewebe
  7. Spannungsverlust der Gaumen-, Zungen- und Rachenmuskulatur
  8. Vergrössertes Gewebe in den Atemwegen, wie vergrößerte Tonsillen oder Adenoide
  9. Verengungen in der Nase, Nasenatmungsbehinderung

Schnarchen führt zu einer gestörten Schlafarchitektur mit häufigen Weckreaktionen. Tritt es gemeinsam mit einem Schlafapnoesyndrom auf, wird der Körper zusätzlich durch einen Sauerstoffmangel belastet.
Beim Schnarchen kommt es zu einer passageren Verengung der Atemwege. Die Lunge und die Atemmuskulatur müssen eine deutliche Mehrarbeit aufbringen um den notwendigen Unterdruck für die Einatmung und Sauerstoffversorgung zu gewährleisten. Das im Zentrum des Brustkorbes gelegene Herz-Kreislauf-System wird hierdurch teilweise massiv belastet. Alarmreaktionen des Herzens mit für die Schlafphase unphysiologischen Hormonpegeln und wiederkehrende Aufweckreaktionen resultieren. Der Körper kommt nicht in die Erholungsphase.

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